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  • Joschua S.

Bayern Findet Keinen Trainer

Wer kommt jetzt überhaupt noch? 

Kommentar 

Der FC Bayern München wird zum ersten Mal seit 2012 nicht den Gewinn der Meisterschaft an der Säbener Straße feiern. Nach der 0:3 Pleite gegen Bayer Leverkusen war die Werkself nicht mehr aufzuholen, und diese wird die Saison höchstwahrscheinlich ungeschlagen beenden. Dies, die Blamage in der 2.Runde des DFB-Pokals gegen Saarbrücken und fehlende spielerische Entwicklung führten zur logischen Konsequenz, dass sich der FC Bayern im Sommer von Trainer Thomas Tuchel trennt. Immerhin besteht in der Champions League weiter Hoffnung, die Saison doch noch mit einem großen Pokal zu beenden. Dort geht es am Mittwoch nach Madrid zum Halbfinal-Rückspiel.

Aber selbst bei einem historischen siebten Gewinn der Champions League wäre für Tuchel keine Zukunft bei Bayern, wie Herbert Hainer am Samstag klarstellte mit den Worten: „Die Vereinbarung steht”. Auch Tuchel wäre nicht mehr von einem Verbleib zu überzeugen. Also suchen die Bayern für die kommende Saison einen neuen Trainer, diese Suche beweist sich aber als kleine Odyssee. Denn neben Tuchel haben mittlerweile vier Trainer einen Wechsel zu Bayern ausgeschlossen.

Der erste war Xabi Alonso, Leverkusens weltweit abgefeierter Meistertrainer. Alonso war seinerseits einstiger Spieler des FC Bayern, hat also einen guten Draht zum Rekordmeister. Es war also logisch, dass die Bayern sich an seiner Verpflichtung bemühten. Alonso aber bleibt über den Sommer hinaus in Leverkusen, es winkt dort eine mögliche Herausforderung auf den Henkelpott und die Verteidigung der Meisterschaft.

Nach diesem ersten Rückschlag kam schnell der zweite: Unai Emery, Erfolgstrainer Aston Villas, verlängerte seinen Vertrag bis 2027. Aston Villa steht in der Premier League auf Platz vier, sieben Punkte vor Tottenham. Am Donnerstag geht es für sie um den Finaleinzug in der Conference League, Emery und sein Team müssen einen 2:4 Rückstand aus dem Hinspiel wieder gutmachen.

Der nächste Trainer auf Bayerns Liste war Julian Nagelsmann. Der deutsche Nationaltrainer hatte einen Vertrag bis nach der Heim-EM, und die Bayern wollten ihn zurückholen. Er sagte ab, und verlängerte seinen Vertrag beim DFB prompt bis nach der WM 26 in Amerika. Uli Hoeneß meinte daraufhin, „der Stachel” der plötzlichen und von vielen kritisierten Entlassung vor einem Jahr sitze noch „zu tief”. Diese Aussage widerlegte Nagelsmann. Er habe seinen ganzen Körper abgesucht, aber nirgendwo einen Stachel gefunden. 

Nun wurde es fast schon peinlich, doch endlich schienen Max Eberl und Christoph Freund ihren neuen Trainer gefunden zu haben. Ralf Rangnick, Trainer der Österreischischen Nationalmannschaft, schien motiviert den Posten zu übernehmen. Die Gespräche waren intensiv, sollen schon über mögliche Spielerverpflichtungen im Sommer gehandelt haben. Am Tag des Champions-League-Halbfinals gegen Real Madrid schwärmten die Bayern-Bosse von Rangnick, waren sich eines Deals schon sicher. Ralf Rangnick gab aber wenige Tage später bekannt, er werde seinen Vertrag beim ÖFB erfüllen. Es seie zwar „keine Entscheidung gegen den FC Bayern”, doch für diesen war es der nächste herbe Rückschlag. Denn für jeden bleibenden Kandidaten wird klar sein, dass er mit Sicherheit nicht erste, zweite oder nur dritte Wahl war.

Als Kandidat bleibt noch Roger Schmidt, der deutsche Trainer Benfica Lissabons. Der Trainer steht dort auf der Kippe nach einer trophäenlosen Saison, und einem Ausscheiden in der CL-Gruppenphase. Andere vereinslose Trainer sind ex-Nationaltrainer Hansi Flick und Joachim Löw, außerdem verlässt Jürgen Klopp im Sommer den FC Liverpool. Eine Einstellung beim FC Bayern ist jedoch unwahrscheinlich.

 

 

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